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Superlayer Compositor

Anleitung
Der Superlayer Compositor ist ein Meisterwerk der 3D-Bildgestaltung. Er kombiniert klassisches Ebenen-Stacking mit Luma-Masken, Chroma Keying (Greenscreen) und echter 2D-zu-3D Volumetrie, um atemberaubende Bildsequenzen für den Lentikular-Druck zu rendern.
Projekt-Verwaltung: Du kannst deine komplette Arbeitsfläche inklusive aller Bilder, Zuschnitte und Einstellungen jederzeit über die Toolbar (💾 Projekt speichern) als ZIP-Datei sichern und später exakt so wiederherstellen.

1. Globale Projekteinstellungen

Bevor du Ebenen anlegst, musst du die Rahmenbedingungen für deine Endsequenz festlegen:

  • Frames (Endsequenz): Wie viele Einzelbilder soll deine finale 3D-Animation haben? (z.B. 12 oder 24). Je mehr Frames, desto flüssiger der 3D-Effekt.
  • Ziel-Bildbreite (mm): Die geplante physische Druckbreite deines Bildes. Dieser Wert ist extrem wichtig, da die Software die physikalische Parallaxe (Verschiebungen in Millimetern) exakt auf dieses Endformat hochrechnet. Alle Ebenen skalieren sich automatisch auf das Seitenverhältnis der ersten Ebene.

2. Die Ebenen-Matrix

Ein 3D-Bild wird schichtweise aufgebaut – von der hintersten Ebene (Hintergrund) bis ganz nach vorne (Vordergrund). Du kannst beliebig viele Ebenen über + Ebene hinzufügen anlegen.

Ebenen-Titel anpassen

Klicke einfach auf das Wort "Ebene 1", "Ebene 2" etc., um den Namen der Schicht zu ändern (z.B. "Auto", "Text", "Wolken"). So behältst du auch bei komplexen Projekten den Überblick.

Upload-Slots pro Ebene

Klicke auf die gestrichelten Boxen, um Dateien hochzuladen:

Umgang mit Sequenz-Längen (Flip-Effekte)

Was passiert, wenn du in den globalen Einstellungen z. B. 20 Frames als Endsequenz definiert hast, aber nur eine kurze Bildsequenz (z. B. 10 Bilder) in eine Ebene lädst?

Tipp für Standbilder: Wenn du möchtest, dass eine Animation nach dem 10. Bild nicht verschwindet, sondern einfach stehen bleibt, dupliziere das letzte Bild vor dem Hochladen 10-mal und hänge es an deine Sequenz an.

3. Transparenz, Freistellen & Chroma Key

Die Software bietet dir verschiedene mächtige Werkzeuge, um unerwünschte Bildbereiche unsichtbar zu machen oder sanft auszublenden:

4. 3D-Effekte steuern (Shift & Volume)

Der eigentliche 3D-Effekt entsteht durch die Werte, die du für jede Ebene individuell festlegst:

  1. Max Shift (mm): Diese Einstellung definiert die maximale Querverschiebung (laterale Parallaxe) der Ebene in Millimetern auf dem Druckbogen.
    • Positive Werte: Die Ebene schwebt vor dem Hintergrund (Pop-out).
    • Negative Werte: Die Ebene fällt in die Tiefe (Hintergrund).
    • Null (0): Die Ebene klebt exakt auf der Nullebene (direkt auf der Folie).
  2. 3D Vol. (mm): Dieser Wert aktiviert die Tiefenkarte (Depth Map). Er bestimmt die interne "Dicke" des Objekts. Ein Wert von "5" bedeutet, dass die hellsten Stellen der Tiefenkarte 5 Millimeter weiter nach vorne gerückt werden als die dunkelsten Stellen.

5. Live-Vorschau & Zuschnitt (Crop)

Damit du nicht blind arbeiten musst, zeigt dir das System unterhalb der Einstellungen eine Echtzeit-Volumetrie deines Stacks.

6. High-Res Sequenz rendern & Export

Wenn alle Ebenen, Tiefen und Zuschnitte perfekt sitzen:

  1. Klicke auf den Button High-Res Sequenz rendern.
  2. Das System berechnet nun lokal in deinem Browser (ohne Uploads auf fremde Server!) die hochauflösenden Endbilder inklusive aller Masken, Chromakeys und Volumetrie-Algorithmen (die kleine Risse im 3D-Raum auffüllen).
  3. In der Galerie darunter siehst du die fertig beschnittenen Einzelbilder auftauchen.
  4. Klicke auf Sequenz als ZIP laden, um das Archiv mit deinen nummerierten Frames herunterzuladen. Diese kannst du nun direkt in deine Lenticular-Software geben.