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V7 - Handbuch und Workshop

V7 ist der Interlacer der 3DZ Suite.
Mit diesem Programm machen Sie Lenticularbilder für alle Drucktechniken, alle Folien und alle Effekte.

Module: Pitchtest   2D/3D Layer Modul   Slipstream


Der V7 Interlacer




Gehen Sie Schritt für Schritt vor

Step 1 - LPI
und Auflösung



Links geben Sie den LPI-Wert Ihrer Lenticular Folie ein.
Rechts geben Sie die Auflösung Ihres Workflows in PPI (Pixel per Inch) ein.

Hinweis
Die richtige PPI Einstellung entspricht normalerweise dem vom Hersteller angegebenen DPI Wert des Ausgabegerätes, geteilt durch die Anzahl der zur Darstellung eines Pixels verwendeten Farben. Also z.B. bei einem 4800 DPI Tintenstrahldrucker mit 4 Farben: 4800 DPI / 4 Farben = 1200 PPI. Die "wirkliche" Auflösung des Druckers ist also nicht 4800 sondern 1200 Pixel/Inch, wobei jedes Pixel aus 4 Farbtröpfchen aufgebaut wird. Daraus ergibt sich die 4-fach höhere DPI Angabe.

Ähnliches gilt für Belichter. Hier ist die Hersteller DPI Angabe durch die Anzahl der Punkte der Matrix zu teilen, aus der ein Bildpixel bzw eine Rasterzelle aufgebaut wird.

Geben Sie nur den so ermittelten Wert ein. Eine andere als diese korrekte Eingabe führt zu schlechten Ergebnissen evtl. in Verbindung mit unnötig langen Rechenzeiten.


Step 2 - Print Size und ppi



Geben Sie die gewünschte netto Resultatbreite in mm ein. Eine eventuell erforderliche Beschnittzugabe wird an anderer Stelle eingegeben. Aktivieren Sie die Option 'Keep Source Aspect', wenn die Höhe automatisch an die Proportionen des ersten Quellbildes angepasst werden soll.


Step 3 - Frames and Type



Wählen Sie die Anzahl der zu verarbeitenden Frames und die Linsenlage.




Aus den bis hier hin gemachten Angaben ergibt sich der Status des Projekts.

Es wird die Größe des Resultats in Pixel angezeigt,
die Dateigröße nach Skalierung auf die Arbeitsauflösung
und die Auflösung des "rohen" Lenticular Interlacings.




Laden Sie jetzt die Quellbilder
Klick auf "Open Source Frames" öffnet den Dateidialog. Durch Doppel-Klick auf eine der angezeigten Dateien, wird diese automatisch in die nächstfreie Frame-Position geladen. Mit "Open Selected" können Sie alle markierten Dateien laden. "Open all" lädt alle Dateien im Verzeichnis auf die Positionen 1 bis [Anzahl der Frames]. Bei aktivierter "Open Reverse" Checkbox werden die markierten Bilder in umgekehrter Reihenfolge geladen. "Stop" unterbricht den Ladevorgang.



Das Programm verarbeitet 24 Bit RGB Daten (bmp, tif unkomprimiert und jpg)
sowie CMYK Daten im unkomprimierten tif Format.




Vorschau

Wenn alle Bilder geladen sind, klicken Sie auf "Animate", um eine animierte Vorschau des Resultats zu sehen. Die Animation läuft als "Loop", so als würde das Lenticularbild immer hin und her gekippt.




Reload Sources
Wenn Sie bereits geladene Quellbilder verändert haben und neu laden wollen, dann klicken Sie auf "Reload Sources".

Reload Reverse

Wenn Sie die Quellbilder in falscher Reihenfolge geladen haben, dann klicken Sie auf "Reload Reverse". Die Bilder werden in umgekehrter Reihenfolge neu geladen.

Layer Manager
öffnet den Layer Manager, mit dem Sie 3D Designs machen können. ... mehr

Script
ermöglicht die automatische Verarbeitung angelieferter Aufträge ... mehr

Output Optionen
Im Output-Fenster sehen Sie oben die Größe des Resultatbildes.
Darunter die Option für Beschnitt-Zugabe und Justier-Linien.

Online Help
führt Sie auf diese Internet Seite

Angezeigt wird die Programm Version

Result Size
zeigt die Größe des Interlacings in Pixel

Cutting Allowance (mm)

macht Ihr Resultatbild um den eingestellten Wert umlaufend breiter und höher, als Sie es bei der Netto-Druckgröße eingegeben haben.

Border Options
wenn aktiviert, erzeugt diese Funktion einen allseitigen Justier-Rand um das Resultatbild herum.

CMY Lines
erzeugt zusätzliche CMY Justier-Hilfslinien von 1 Pixel Stärke, genau in Linsenmitte, rund ums Resultatbild. Diese Linien sind im Offsetdruck sehr hilfreich, um alle Farben exakt zur Linse zu positionieren.

Sharpen
schärft, wenn aktiviert, das Resultatbild.

Darunter wird die Brutto Druckgröße in mm angezeigt. Sie setzt sich aus dem Netto Bildformat + Beschnitt Zugabe + Justiermarkenbreite zusammen.

"Render (3D)"
öffnet den Output Dialog.



Output Dialog

Sie haben die Wahl zwischen verschiedenen Grafik-Formaten.
Das PNG Format wird automatisch gewählt, wenn das Resultat größer als 4GB ist oder 32.000 Pixel auf einer Seite überschreitet. Die Berechnung des Interlacings dauert in diesen Fällen vergleichsweise lange.

Wählen Sie Ihre Ausgabeoption und klicken Sie "Render" um das Interlacing zu erstellen.
Eine Statusanzeige informiert über den Stand der Berechnung.



Das Interlacing wird im gewählten Pfad gespeichert.
Zusammen mit dem Interlacing entsteht eine "..._mini.bmp" Datei, mit einem verkleinerten Abbild des Resultats und eine "Printerinformations.txt" Datei, die alle für den Druck des Bildes relevanten Daten enthält. Löschen Sie beide Dateien nicht, sie werden benötigt.

Drucken Sie das Ergebnis mit dem 3DZ Printmodul auf einem beliebigen über Windows ansprechbaren Drucker. Tintenstrahl Drucker sind besser geeignet als Laserdrucker. Das Printmodul kann für die Herstellung von Funktionsmustern, Einzelstücken, Großformaten und Kleinauflagen eingesetzt werden.

Lesen Sie unten auf dieser Seite Hinweise zur Vorbereitung des Interlacings für RIP Systeme.



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