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Tools - Handbuch und Workshop

Vorausgesetzt:
Sie haben eine 3D Bildsequenz für Lenticular im Fotostudio oder in einem 3D Programm erstellt. Sie haben Ihre Kamera schrittweise von links nach rechts parallel zur Szene auf einer Schiene verschoben und bei jedem Schritt eine Aufnahme/ein Rendering gemacht.

Wenn Sie - unseren Empfehlungen folgend - Ihre Kamera von Aufnahme zu Aufnahme nicht zum Mittelpunkt der Szene hin ausgerichtet haben, wird die resultierende Sequenz so aussehen. Der Bildgegenstand verschiebt sich (entsprechend der Kamerafahrt) von Frame zu Frame von rechts nach links durchs Bildfeld.



Eine solche Sequenz ist für Lenticular noch nicht geeignet. Die einzelnen Bilder müssen zueinander ausgerichtet werden. Der Objektmittelpunkt (in unserem Fall die senkrechte Achse durch den Turm) muss in allen Bildern an gleicher Stelle liegen. Dabei ergibt es sich, dass letztlich nur eine Schnittmenge aus allen Bildern für das endgültige Lenticularbild genutzt werden kann. Objekt-Teile, die nicht in allen Bildern vorhanden sind (links und rechts), fallen weg. Das folgende Bild zeigt die Schnittmenge und die überschüssigen Anteile an den Seiten. Von einer ursprünglich querformatigen Aufnahme bleibt ein nutzbares Hochformat.




Das Ausrichten der Sequenz machen wir mit den 3D FotoTools.

Step by Step Anleitung:
Alle Bilder der Sequenz müssen 2-stellig aufsteigend nummeriert in einem Verzeichnis liegen.

Laden Sie die Bilder in den Editor.

Klicken Sie im ersten Bild auf den Punkt, auf den alle weiteren Bilder ausgerichtet werden sollen. Dieser Punkt wird später im 3D Lenticularbild genau auf der "Null-Ebenen" also exakt auf der Folie selbst liegen. Durch Wahl des Zentrierpunktes können Sie folglich Ihren Bildgegenstandes insgesamt im Raum vor und zurück versetzen.

Klicken Sie "Autostitch"



Das Programm analysiert Ihre Sequenz und richtet die Bilder automatisch zueinander aus. Sie sehen das Ergebnis in animierter Vorschau. Sollte - was sehr selten vorkommt - ein einzelnes Bild falsch erkannt worden sein, haben Sie die Möglichkeit zur manuellen Korrektur.

Speichern Sie das Ergebnis.
Die Bilder werden in ein neues Verzeichnis geschrieben und automatisch neu geladen.

Wechseln Sie jetzt in den Modus für Zuschnitt.

Tragen Sie die gewünschte Druckgröße in die entsprechenden Felder ein.
Damit legen Sie die Proportionen des Beschnitt-Resultates an.



Ein Rahmen erscheint, den Sie in Größe und Position verändern können.
Der Rahmen markiert den gewählten Ausschnitt in den festgelegten Proportionen.

Positionieren Sie den Rahmen nach Wunsch und rendern Sie das Ergebnis.

Auch in diesem Schritt werden die Bilder in ein neues Verzeichnis geschrieben. Ihnen bleibt also das jeweilige vorherige Quellmaterial jederzeit für möglich später Verwendung, z.B. um den Ausschnitt zu ändern oder einen anderen Punkt als räumliches Zentrum festzulegen.

Die fertige Sequenz sieht dann so aus.
.


Laden Sie die Bilder in den 3DZ EXtreme Interlacer und berechnen Sie das Lenticularbild wie üblich.



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